Donnerstag, Juli 31, 2014

Von den idealen Politikern

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Mir scheint, daß die Besetzung exponierter Stellen im Westen und in westhörigen Zusammenhängen durch extrem unterbelichtete Personen (Psaki, Klitchko, Jassenjuk, Merkel usw.) Absicht ist.

Solches Volks führt ohne eigenes Nachdenken folgsam aus, was ihm von kompetenter Stelle vorgeschrieben wird; und dummheitsbedingtes Kollateralchaos scheint eine erwünschte Verstärkung des allgemeinen Wirrwarrs, welches das, was Sache ist, zu verdecken hat.

Außerdem prägen solche Personen bei dem autoritätshörigen Westpöbel das Bild des richtigen, idealen Politikers; und gegenüber diesem Bild des idealen Politikers wirkt der intelligente und aufrechte Putin natürlich wie ein hinterhältiger Idiot.

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So isses.

Montag, Juli 21, 2014

Von den Sanktionen

Sanktionierender

(Auf dem Foto seh ich aus wie einer, der grad jemanden sanktioniert.
Doch in Wirklichkeit steh ich einfach bloß rum)

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Im Zuge der westlichen Hetze gegen Rußland entwickelte sich im Laufe der letzten Monate ein neues Modewort.

Und zwarnämlich das Wort

Sanktionen.

Konnte man anfangs noch so etwas wie Inhalt vermuten, so verwandelt es sich nun zunehmend in eine Worthülse, deren Verwendung einen Beigeschmack von Komik hat.

Die Hetze gegen Rußland entbehrt so offensichtlich jeglicher Grundlage, daß nur noch Vollidioten und Verblendete sich dem anschließen können; und da die Öffentlichkeit – wie die Politiker mitsamt Journaille inzwischen wohl bemerkt haben – nun mal nicht bloß aus Vollidioten und Verblendeten besteht und die Lügen eine nach der andern unhaltbar werden, wissen sie nun nicht mehr, was tun.

Um aber wenigstens halbwegs das Gesicht zu wahren und um irgendwas zu sagen, lavern sie denn zwischendurch von Sanktionen.

Daher die Komik.

Donnerstag, Juli 10, 2014

Puschkalenko und Puschkin

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Entwurf einer Einführung in die Entstehungsgeschichte

der russischen gesammelten Werke von Puschkin

aus zeitgemäßer ukrainischer

und somit auch europäischer Sicht.

(Übersetzung aus dem Russischen)

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Jemand veröffentlichte auf Facebook verschiedene Äußerungen einer jungen Ukrainerin bezüglich Rußland; darunter auch oben wiedergegebene, welche in deutscher Übersetzung wie folgt lautet:

“Und Puschkin ist nicht euer Schriftsteller, er ist Äthiopier und zur Hälfte Jude, und sogar sprach er nur Französisch, und Russisch verstand er nur mit Hilfe eines akademischen Wörterbuchs.”

Ja nun…. Und ich hatte kurz zuvor einen interessanten Aufsatz gelesen über ukrainische Schulbücher; und weil ich diesen Aufsatz gelesen hatte, konnte ich in solchen Äußerungen nichts Außergewöhnliches entdecken. Vor dem Hintergrund solcher Schulbücher ist das völlig normal, und es wäre schwer, es sich anders vorzustellen.

[Jenen Aufsatz habe ich inzwischen ins Deutsche übersetzt; wer immer will kann die deutsche Übersetzung als PDF über dieses Link herunterladen]

Aber irgendwie doch interessant…

Und nun begann bei mir, die Phantasie zu arbeiten. Ohne daß ich eine Ahnung gehabt hätte, wo sie mit mir hin galoppiert.

Ich schrieb eine Anmerkung:

Die junge Dame hat was von Harms. Bloß hat sie vergessen, den anonymen ukrainischen Wohltäter zu erwähnen, der die ganzen in Französisch geschriebenen Puschkinschen Gedichte ins Russische übersetzt hat.

Nun, man kann sich natürlich irgendeinen Namen ausdenken; Puschkalenko oder sonstwas in der Art; und dieser Puschkalenko hat nun die unsinnigen französischen Gedichte jenes moskowitischen Puschkin in ein anständiges Russisch übertragen; und im weiteren grämte er sich dann bis ans Ende seiner Tage, daß er sie ins Russische übersetzt hat und nicht ins Ukrainische.

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Und im weiteren kam dann meine Phantasie voll auf Touren:

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Nun hab ich endlich verstanden, was da genau los war mit diesem Puschkalenko. In allgemeinen Umrissen sieht das ungefähr wir folgt aus (vielleicht arbeite ich es noch aus; denn immerhin ist das außerordentlich interessant):

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Die Ur- oder Ururgroßmutter dieses Puschkin, aus moskowitischem Adel, fuhr nach Afrika, um nachzusehen, was in jenen fernen Ländern vor sich geht und was für Leute dort wohnen. Denn das war eine außerordentlich neugierige Ur- oder Ururgroßmutter. Und die Leute dort waren, wie sich herausstellte, ausgesprochen wild; sogar noch wilder als die Moskowiter. Sie fingen sie ein und steckten sie in den Harem eines ihrer Häuptlinge.

Die Moskowiter aber waren ob des Verschwindens der Ur- oder Ururgroßmutter Puschkins sehr betrübt; denn sie war aus ungewöhnlich hohem Adel; und da sie nicht wußten, was sie noch tun könnten, wandten sie sich an die Saporosher Kosaken.

Die Saporosher Kosaken schickten sofort und ohne Zögern eine Landungstruppe nach Afrika.

Die Landungstruppe fuhr los und kehrte alsbald schon zurück mit der Ur- oder Ururgroßmutter Puschkins; und jenen afrikanischen Häuptling hatten sie auch gleich mitgenommen. Und sogar ein Kind brachten sie mit, welches die Moskowiterin jenem Häuptling inzwischen geboren hatte.

Wie sich dann im weiteren herausstellte, handelte es sich bei diesem Kind um den Großvater oder Ururgroßvater Puschkins.

In jener Landungstruppe kämpfte damals ein gewisser Puschkalenko.

***

Die Zeit verging, und eines Tages hörte der Ur- oder Ururenkel jenes Saporosher Puschkalenko – und dieser neue, heutige Puschkalenko war schon nicht mehr Kosake, sondern Literat – von einem Moskowiter namens Puschkin, der in französischer Sprache irgendwelche unsinnige Gedichte schrieb.

Im weiteren stellte sich dann heraus, daß jener Puschkin der Ur- oder Ururenkel des Kindes jener Moskowiterin war, welche der Kosake Puschkalenko seinerzeit aus der afrikanischen Gefangenschaft befreit hatte.

Den Literaten Puschkalenko erfaßte nun großer Kummer, weil das Heldentum seines Vorfahren zu solch dummen Konsequenzen geführt hatte; und um die Sache so gut es geht zu korrigieren, begann er, die unsinnigen französischen Ergüsse jenes Puschkin in ein anständiges Russisch zu übersetzen.

Eben auf diesem Wege kam es zu den russischen gesammelten Werken jenes moskowitischen Puschkin.

Und als Puschkalenko, der Literat, die gesammelten Werke Puschkins fertig geschrieben hatte, wurde er ganz traurig, daß er sie versehentlich nicht in Ukrainisch geschrieben hatte, sondern in der Sprache jener Moskowiter; und er blieb traurig bis ans Ende seiner Tage.

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Einfach schrecklich.

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Übersetzung aus dem Russischen durch den Verfasser.

Das russische Original findet man, so man das auch lesen möchte, hier.

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So isses.

Montag, Juli 07, 2014

Opfer ihres Berufes

Uerduek_spiegel - kl

Beim Überfliegen der Nachrichten seh ich, daß schon wieder irgendwelche Politiker als Kinderschänder entlarvt wurden.

Find ich normal.

Daß Politiker zu Kinderschändern werden scheint mir eine natürliche Folge ihres Berufes. Nämlich haben in den meisten heutigen zivilisierten Ländern echte Politiker von früh bis spat nur mit Kindsköpfen zu tun (da Nichtkindsköpfe ihnen nicht mehr glauben); und diese Kindsköpfe haben sie so zu formen und zu führen, wie die Notwendigkeiten, unter deren Diktat sie stehen, ihnen gebieten.

Alles Weitere ergibt sich von selbst.

Vielleicht schlugen sie eben deswegen die Politikerlaufbahn ein, weil eine unterschwellige pädophile Anlage sie unbewußt dazu trieb, vielleicht entstand die pädophile Neigung erst durch die Spezifik ihres Berufes; doch wie dem auch sei: die an den Tag tretende Pädophilie macht det alles nur sichtbar und griffig.

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So isses.

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